2012
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15.04.2012

6. Sommerschule der IMPRS Uncertainty - jetzt bewerben!
Die diesjährige Sommerschule der IMPRS Uncertainty findet vom 22. Juli - 17. August 2012 statt. Wie schon in den vergangenen Jahren treffen sich etwa 30 Nachwuchswissenschaftler aus den Disziplinen Ökonomik, Psychologie und Rechtswissenschaften. Für vier Wochen wird für sie Jena zum Zentrum des Lernens und kreativen Arbeitens. Neben dem Besuch von Kursen und Vorträgen soll auch ein eigenes Forschungsprojekt durchgeführt werden. Weitere Informationen zur Sommerschule finden Sie hier, online-Bewerbungen sind bis zum 20. Mai hier möglich.
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08.03.2012

Neue Stipendien für Doktoranden ausgeschrieben
Besonders qualifizierte Absolventen der Fachrichtungen Wirtschaftswissenschaften, Rechtswissenschaften und Psychologie haben jetzt wieder die Möglichkeit, sich um ein Doktoranden-Stipendium an der Max Planck Research School on Adapting Behavior in a Fundamentally Uncertain World (IMPRS Uncertainty) zu bewerben. Ausführliche Informationen und das Online-Bewerbungsformular finden Sie hier. Die Bewerbungsfrist endet am 1. April 2012.
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29.02.2012

Ulrich Witt - Herausgeber des Journal of Bioeconomics
Ulrich Witt, Direktor der Abteilung Evolutionsökonomik, wurde zum Jahresbeginn der neue Herausgeber der Zeitschrift "Journal of Bioeconomics", die seit 1999 im Springer Wissenschaftsverlag erscheint. Anliegen des Journal of Bioeconomics, das gemeinsam mit der Internationalen Gesellschaft für Bioökonomik herausgegeben wird, sind insbesondere der interdisziplinäre Austausch und kreative Dialog zwischen Biologen und Ökonomen.
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2011
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08.09.2011
Pressespiegel
Das MPI für Ökonomik in den Medien: Unter dem Titel „Das Harnack-Prinzip in Jena“ berichteten Ostthüringer Zeitung und Thüringer Allgemeine am 11.11.2011 über die drei Jenaer Max-Planck-Institute und gaben einen kurzen Rückblick auf 20 Jahre MPG in den östlichen Bundesländern.
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25.08.2011
Auf Wiedersehen in Jena – Die 5. IMPRS-SuS ist beendet
Die 5. Sommerschule der Max Planck Research School on Adapting Behavior in a Fundamentally Uncertain World (IMPRS Uncertainty) endete am 19. August mit der Übergabe der Zertifikate und einer Abschlussfeier. In den vorrangegangen vier Wochen nutzen mehr als 30 Doktoranden und Doktorandinnen die angebotenen Kurse, Vorlesungen und Diskussionen, um ihr interdisziplinäres Wissen zu vertiefen und sich untereinander sowie mit international angesehenen Wissenschaftlern auszutauschen.
Das Angebot umfasste Kurse in Neuro-Psychologie (The Human Brain: Its Structures, Functions and Measurement), Methodik (Empirical Model Discovery and Theory EvaluationExperimetrics; Meta Analysis) und Rechtswissenschaften (Causal Inference in Empirical Legal Studies). Zu den Dozenten und Gastrednern gehörten Koryphäen wie Martin Hellwig, Gerd Gigerenzer, Ilana Ritov and Eyal Winter. Auch die Plagiatsfälle der letzten Monate fanden Eingang in das Programm der Sommerschule. Mit Georg W. Kreutzberg sprachen die Teilnehmer/-innen über Betrug und Ehre in der Wissenschaft. Kulturelle Ausflüge und sportliche Aktivitäten, z. B. eine Fahrt zur Wartburg bei Eisenach und eine Kanutour auf der Saale rundeten das Programm ab.
Über ein Kompliment vieler Teilnehmer/innen freuen sich die IMPRS-Koordinatorin Susanne Büchner und ihr Team ganz besonders: "Viele haben uns beim Abschied gesagt, wir kommen nächstes Jahr gerne wieder."
IMPRS Summer School -
12.08.2011
5. Sommerschule der IMPRS Uncertainty: Die nächsten Höhepunkte
Die 5. Sommerschule der IMPRS Uncertainty hat die Zielgerade erreicht. In der letzten Woche werden Vorträge von Luigi Mittone (The emergence of social norms in the lab), Siegfried Sporer (Evaluating Eyewitness Testimony: Detecting Error and Deception) und Gerd Gigerenzer (Common errors in methodology - and how to avoid them) die Vortragsreihe abrunden. Ein weiterer Höhepunkt: Die Teilnehmer werden Forschungsprojekte vorstellen, die sie Verlauf der Sommerschule eigenständig konzipiert, durchgeführt und ausgewertet haben.
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02.08.2011

5. Sommerschule der IMPRS Uncertainty: Keynote Lecture
Die 5. Sommerschule der IMPRS Uncertainty und des Graduiertenkollegs "The Economics of Innovative Change" hat nach einem gelungenem Start einen ihrer Höhepunkte erreicht: Am Samstag, den 6.August hielt Sergiu Hart von der Hebrew University of Jerusalem die Keynote lecture. Er sprach zum Thema: "Game Dynamics and Equilibria". Noch bis zum 19. August bringt die Sommerschule Nachwuchswissenschaftler aus den Disziplinen Ökonomik, Psychologie und Rechtswissenschaften zusammen. Neben dem Besuch von Kursen und Vorträgen wird auch ein eigenes Forschungsprojekt durchgeführt.
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28.07.2011
Fair Play – eine Frage des Selbstbilds?
Warum verhalten sich Menschen eigennützig und nehmen negative Konsequenzen für andere in Kauf? Dieser Frage sind Astrid Matthey und Tobias Regner vom Jenaer Max-Planck-Institut für Ökonomik in einem Laborexperiment nachgegangen. Ihr Ergebnis: Verhalten hängt oft davon ab, ob Informationen über die Konsequenzen für Dritte ausgeblendet werden können. Nach Ansicht der Forscher lassen die Ergebnisse Rückschlüsse darauf zu, wie sich beispielsweise fair gehandelte Produkte besser vermarkten lassen.
Die Forscher ließen 90 Probanden in jeweils vier Runden Geldbeträge zwischen sich und anonymen Mitspielern aufteilen. Dabei erhielten die Probanden in einigen Durchgängen genaue Informationen darüber, wie sich ihre Entscheidungen auf die Auszahlungen an ihre unbekannten Mitspieler auswirken würden. In anderen Durchgängen konnten die Probanden selbst entscheiden, ob sie sich über die Konsequenzen ihrer Aufteilungsentscheidung für ihre Mitspieler informieren wollten, oder ob sie diese Informationen lieber ausblendeten. "Wir fanden, dass es zwar Menschen gibt, die unter allen Bedingungen eigennützig oder fair agieren", erläutert Tobias Regner die Ergebnisse. "Viele Menschen aber bewegen sich in der Grauzone: Sie agieren fair, wenn ihnen die Konsequenzen ihres Handelns für andere klar sind. Bietet sich jedoch die Möglichkeit, diese Konsequenzen auszublenden, dann tun sie dies, und handeln eigennützig."
Welche Beweggründe stecken dahinter? Die Jenaer Experimentalökonomen haben im psychologischen Konzept der "kognitiven Dissonanz" eine Erklärung für dieses Verhalten gefunden: Demnach treffen Menschen bevorzugt Entscheidungen gemäß ihrem Selbstbild. Halten sie sich z.B. für "fair" oder "großzügig", vermeiden sie Handlungen, die eindeutig egoistisch sind, um nicht in Widerspruch zum eigenen Selbstbild zu geraten. Ist es ihnen jedoch, wie im vorliegenden Experiment, möglich, Informationen zu den Konsequenzen für Dritte zu ignorieren, lässt sich ein positives Selbstbild auch bei egoistischem Verhalten leichter aufrechterhalten. "Wenn die Konsequenzen klar ersichtlich sind, entscheiden sich viele Teilnehmer für faires Verhalten", berichtet Astrid Matthey: "Besteht jedoch die Möglichkeit, die Konsequenzen auszublenden, fällt eine "großzügige" Entscheidung deutlich schwerer, viele wechseln dann zu der egoistischen Alternative."
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26.07.2011
Ohne Rücksicht auf Verluste?
Unternehmer- persönlichkeiten setzen auf Gewinn, unabhängig davon, welche Folgen ihr Gewinnstreben für andere hat. Soweit das gängige Vorurteil. Ein Forscherteam um Utz Weitzel und Diemo Urbig, letzerer bis vor kurzem Mitarbeiter am MPI für Ökonomik in Jena, hat nun in einem Laborexperiment untersucht, inwieweit drohende negative Folgen für andere, das Investitionsverhalten unterschiedlicher Personengruppen beeinflusst. Dabei zeigte sich, dass gerade Probanden, die für sich selbst eine Unternehmensgründung und Selbstständigkeit in Betracht zogen, Verantwortung übernehmen und weniger in Optionen mit negativen Folgen für andere investierten. Anders verhielt sich die Gruppe der Probanden, die sich selbst einen guten Geschäftssinn attestierten, jedoch nicht an Unternehmensgründung dachten: Ihre Investitionsneigung wurde durch die möglichen negativen Konsequenzen für andere weniger beeinflusst.
Originalveröffentlichung: Urbig, D., et al. Exploiting opportunities at all cost? Entrepreneurial intent and externatilities. Journal of Economic Psychology (2011), doi:10.1016/j.joep.2011.03.003 -
22.07.2011

PD Dr. Christian Cordes zum Professor berufen
Christian Cordes, Forschungsgruppenleiter in der Abteilung Evolutionsökonomik am Max-Planck-Institut für Ökonomik, hat einen Ruf an die Universität Bremen angenommen und wurde mit Wirkung zum 13.07.2011 zum Professor für Volkswirtschaftslehre, insbesondere Evolutorische Ökonomik, berufen.
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14.07.2011

5. Sommerschule der IMPRS Uncertainty
Am 24. Juli wird Sidney G. Winter (Wharton University of Pennsylvania) die diesjährige gemeinsame Sommerschule von IMPRS Uncertainty und DFG-Graduiertenkolleg The Economics of Innovative Change eröffnen. Bereits zum fünften Mal treffen sich etwa dreißig Nachwuchswissenschaftler/-innen aus den Disziplinen Ökonomik, Psychologie und Rechtswissenschaften in Jena zum interdisziplinären Austausch. Neben dem Besuch von Kursen und Vorträgen soll während der vierwöchigen Summer School auch ein eigenes Forschungsprojekt durchgeführt werden.
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08.07.2011

Wohlfahrtsbegriff erneuern: Binder diskutiert mit Politikern
Martin Binder vom MPI für Ökonomik (Abteilung Evolutionsökonomik) hat auf Einladung der Körber-Stiftung mit Bundestagsabgeordneten seine Forschungsergebnisse zur Entwicklung eines neuen Maßes für gesellschaftliche Wohlfahrt diskutiert. Die Veranstaltung in der Deutschen Parlamentarischen Gesellschaft in Berlin war Teil des "Salons Junge Wissenschaft". Die Reihe bringt ausgewählte PreisträgerInnen des Deutschen Studienpreises mit Politikern zusammen, um über politische Implikationen ihrer Forschungsarbeiten zu diskutieren. Martin Binder hatte den renommierten Preis 2010 für seine Dissertation erhalten.
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30.06.2011
Weitere Dissertationen erfolgreich abgeschlossen
Wieder hat eine Gruppe von jungen WissenschaftlerInnen des MPI für Ökonomik ihre Dissertationen verteidigt. Lauri Sääksvuori, Charlotte Klempt und Matthias Uhl (v. l. n. r.) vom Graduiertenkolleg IMPRS Uncertainty, sowie Nicola Breugst (vormals Entrepreneurship, Growth and Public Policy Group) haben damit ihre Promotionen erfolgreich abgeschlossen. Gratulation!
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08.06.2011

Vera Angelova erhält Otto-Hahn-Medaille
Vera Angelova vom Jenaer Max-Planck-Institut für Ökonomik (Strategische Interaktion) wurde mit der Otto-Hahn-Medaille ausgezeichnet. Die Volkswirtin - seit 2006 am MPI für Ökonomik - erhielt die Medaille für ihre spieltheoretischen Arbeiten unter anderem in den Bereichen Finanzberatung und Arbeitswelt. So beschäftigt sie sich etwa mit der Frage, wie Finanzberater motiviert werden können, das für Kunden beste Produkt zu empfehlen (statt dem für den Berater lukrativsten). Die Max-Planck-Gesellschaft zeichnet jährlich junge ForscherInnen für herausragende wissenschaftliche Leistungen aus, die im Zuge der Dissertation erbracht wurden.
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06.06.2011
Alter Erfolg am neuen Standort? Unternehmenskompetenzen und Standortverlagerung
If I can make it there, I'll make it everywhere – gilt diese Zeile etwa auch für Unternehmen? Die Ergebnisse einer empirischen Studie von Christina Guenther vom Jenaer Max-Planck-Institut für Ökonomik und Guido Buenstorf, Universität Kassel, weisen in diese Richtung. Die beiden Wissenschaftler haben die weitere Entwicklung ostdeutscher Maschinenbauunternehmen untersucht, die nach dem Zweiten Weltkrieg ihren Standort in den Westen verlegten, um der Enteignung zu entgehen. Das Ergebnis: Die Umsiedler waren im Westen ähnlich erfolgreich wie die alteingesessenen "einheimischen" Firmen. Obwohl sie außer ihrem Wissen und ihrem Erfahrungsschatz meist nicht viel mitnehmen konnten, war ihre Überlebensrate deutlich höher als die am neuen Standort neu gegründeter Unternehmen.
Zahlreiche Studien zeigen, dass Firmen-gründer vorzugsweise in der Nähe ihres Wohnortes bzw. des Unternehmens, für das sie bislang tätig waren, gründen. Die Teilhabe an sozialen Netzwerken erleichtert ihnen hier beispielsweise den Zugang zum Finanz- und Arbeitsmarkt und unterstützt die Entwicklung der Kompetenzen ("organizational capabilities"), die Unternehmen brauchen, um am Markt bestehen und wachsen zu können. Doch was geschieht, wenn Unternehmen ihren angestammten Standort verlassen (müssen)? Inwieweit sind die Kompetenzen erfolgreicher Unternehmen standortgebunden und damit intransportabel?
Theoretische Studien hierzu kommen zu widersprüchlichen Ergebnissen; die von Guido Buenstorf und Christina Guenther vorgelegte empirische Studie deutet indessen auf die Mobilität von Unternehmens-kompetenzen hin.
"Natürlich konnten wir nicht real existierende Unternehmen zu Forschungszwecken umsiedeln und beobachten, was in der Folge geschieht. Aber es gibt ein Ereignis in der jüngeren Gesichte, das wir sozusagen im Nachhinein als Feldexperiment betrachten und analysieren konnten", erläutert Christina Guenther den Ansatz der Studie. Freies Unternehmertum wurde in Ostdeutschland nach 1945, zunächst unter sowjetischer Besatzung, dann in der sozialistischen DDR, praktisch unmöglich. Bedroht von Zwangsenteignung, Demontage und teilweise Strafverfolgung verließen viele Unternehmer Ostdeutschland.
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20.04.2011
Selbstlos zum gemeinsamen Erfolg
Was ein Fußball-Team zu engagiertem Zusammenspiel motiviert, könnte auch dem Klimawandel zugutekommen. Die Mitglieder einer Gruppe handeln nämlich dann besonders uneigennützig und zum Wohl der Gruppe, wenn sich ihre Gemeinschaft im Wettbewerb mit anderen befindet. Sie nehmen dann auch eher eigene Nachteile hin, um Mitglieder ihrer Gruppe zu bestrafen, die sich egoistisch verhalten. Diese Erkenntnis hat eine Forschergruppe um den Wirtschaftswissenschaftler Lauri Sääksvuori am Jenaer Max Planck Institut für Ökonomik in spieltheoretischen Untersuchungen gewonnen. Daraus könnte sich ein Ansatz ergeben, Menschen zum Energiesparen anzuspornen.
In vielen Fällen hängt der Erfolg einer Gruppe davon ab, dass ihre Mitglieder entgegen möglicher eigennütziger Interessen zum Wohle der Gemeinschaft zusammenzuarbeiten. Wie gut Mitglieder konkurrierender Gruppen miteinander kooperieren und wie sie damit umgehen, wenn einzelne nur ihren Eigennutz verfolgen, untersuchten die Wissenschaftler in einem spieltheoretischen Laborexeriment. "Wir wussten, dass Gruppen, deren Mitglieder kooperieren, erfolgreicher sind. Unter welchen Umständen aber werden sie aktiv, wenn egoistisches Verhalten dem Erfolg der Gruppe im Weg steht?", erläutert Studienleiter Lauri Sääksvuori die Fragestellung, die er mit seinen Kollegen Tapio Mappes und Mikael Puurtinen von der Universität Jyväskylä in Finnland untersucht hat.
Die Forscher bildeten Gruppen, deren Mitglieder in 30 Spielrunden Gelder auf ein eigenes oder das Gruppenkonto verteilen konnten. Den Betrag auf dem Gruppenkonto verdoppelten die Forscher nach jeder Runde und teilten ihn unter allen Mitgliedern auf – das Geld egoistisch zu horten, half also nur dem Einzelnen, wirkte sich aber negativ auf den Erfolg aller aus.
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07.02.2011

Humboldt-Preisträger forscht am MPI für Ökonomik
Prof. Eyal Winter, Direktor des Center for the Study of Rationality at the Hebrew University of Jerusalem (Israel), hat den Alexander von Humboldt-Forschungspreis 2011 erhalten. Während seines Forschungsaufenthaltes in Deutschland wird er am MPI für Ökonomik in Jena (Abteilung Strategische Interaktion) zu Gast sein.
Eyal Winter ist international bekannt für seine Forschung in der Spieltheorie, vor allem angewandt auf social choice, sowie für seine Forschungen in der experimentellen bzw. der Verhaltensökonomik. Seinen Aufenthalt in Deutschland wird Eyal Winter nutzen, um mit Kollegen hauptsächlich zu cascade formation, herding behavior und den Dynamiken beim Aufbau von Vertrauen zu forschen. -
04.02.2011
Interaktive Experimente für Akademiker: Teilnahme ab Sonntag (6.2.2011) möglich
Das Max-Planck-Institut für Ökonomik in Jena weiht seine neue Plattform für Internetexperimente ein: Ab Sonntag, den 6. Februar 2011, wird die erste Internetstudie deutschlandweit auf dieser Plattform durchgeführt. Vier Teilnehmer können je zwischen 155 und 645 Euro gewinnen.
Die Studie "Ein Fall von Dreien" (www.1fallvon3.de) beginnt in Deutschland, später kommen weitere Länder hinzu. Interessierte können sich deutschlandweit anmelden, um in diesem Internetexperiment live miteinander zu interagieren. Der "Fall von Dreien" richtet sich zunächst an Erwerbstätige zwischen 25 und 65 Jahren, die einen Hochschulabschluss haben und deutsche Muttersprachler sind. Spätere Studien werden auch anderen Zielgruppen offenstehen.
Zur Studie "Ein Fall von Dreien" -
31.01.2011
Vom Einfluss des Glücks
Wie wirken empfundenes Wohlergehen und Faktoren wie Einkommen, Familienstand, Gesundheit und beruflicher Erfolg aufeinander? Dieser Frage sind Martin Binder und Alex Coad vom Jenaer Max-Planck-Institut für Ökonomik nachgegangen. Ihr Ergebnis: Gesteigertes Wohlergehen führt unter anderem zu besserer Gesundheit und größerem beruflichen Erfolg.
Die Max-Planck-Forscher untersuchten einen britischen Längsschnitt-Datensatz, in dem Personen über einen Zeitraum von 15 Jahren hinweg regelmäßig ihr subjektives (psychologisches) Wohlergehen anhand einer detaillierten psychometrischen Skala berichteten. Abgefragt wurde, als wie glücklich sich Individuen empfanden, sowie das Vorkommen beispielsweise von Stress, Depression oder Ängsten. Zudem gaben die Befragten Auskunft über Faktoren wie Einkommen, Familienstand, Gesundheit oder beruflichen Erfolg.
Die Jenaer Wissenschaftler nutzten mit den sogenannten "Panel Vector Autoregressions" ein spezielles statistisches Verfahren, um die gemeinsame Entwicklung des subjektiv empfundenen Wohlergehens mit den anderen Faktoren sichtbar zu machen. Wichtig war also die Co-Evolution dieser Größen: Wie kann man dieses komplexe Netz von Zusammenhängen darstellen? "Dafür braucht man eine globale Perspektive: Faktoren wirken nicht einzeln und unabhängig voneinander, alle Faktoren beeinflussen sich auch gegenseitig", erklärt Martin Binder: "und das über unterschiedlich lange Zeiträume." Gesteigertes Wohlergehen heute beeinflusst beispielsweise die Wahrscheinlichkeit, später einen Arbeitsplatz zu finden und/oder in der Folge sein Einkommen zu steigern.
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17.01.2011
Jenaer DFG-Graduiertenkolleg um viereinhalb Jahre verlängert
Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) hat das Jenaer Graduiertenkolleg "Die Ökonomik des innovativen Wandels" um weitere 4,5 Jahre bis 2015 verlängert. Das von der Friedrich-Schiller-Universität Jena und dem Max-Planck-Institut für Ökonomik gemeinsam organisierte Doktorandenprogramm erhielt bei der jüngsten Bewertung Bestnoten. In den viereinhalb Jahren seit Gründung des Kollegs entstanden bereits 20 abgeschlossene Promotionen und weit über 50 Publikationen in international renommierten Zeitschriften.
Die Gutachter zeigten sich besonders beeindruckt von der Forschungsstärke der jungen WissenschaftlerInnen, ihrer ausgeprägten Identifikation mit dem Programm und der harmonischen Arbeitsatmosphäre. Die zweite Förderphase beginnt mit dem Semesteranfang am 1. April 2011; damit wird insgesamt mehr als 50 neuen Doktoranden die Möglichkeit der Promotion im Rahmen eines strukturierten Doktorandenprogramms gegeben.
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10.01.2011
Lieber den Spatz in der Hand als die Taube auf dem Dach?
Der erwartete Nutzen riskanter Alternativen sowie die Wahrnehmung von Wahrscheinlichkeiten sind entscheidende Komponenten in der Darstellung individueller Risikoeinstellungen. In einem Laborexperiment zur Analyse individueller Risikoeinstellungen haben Eva-Maria Steiger (Max-Planck-Institut für Ökonomik, Jena) und Jianying Qiu (Universität Wien) nun erstmals das Verhältnis dieser beiden Komponenten zueinander untersucht – und einen eindeutigen Zusammenhang nicht gefunden. Vorstellbar also, dass in den Risikoeinstellungen derselben Person zugleich Risikoneigung und große Vorsicht zu finden sind.
"In welchem Verhältnis diese beiden Komponenten zueinander stehen, wurde unseres Wissens bislang noch nicht untersucht", sagt Eva-Maria Steiger. Angenommen wurde bislang – meist stillschweigend – die Unabhängigkeit beider. "Dabei ist es wichtig, diese Frage zu stellen", erklärt Steiger, "denn läge eine signifikante Korrelation zwischen beiden vor, wäre die Messung der anderen Komponente redundant."
"Unsere Studie stützt allerdings die Annahme, dass beide Komponenten voneinander unabhängig sind und unterstreicht damit die Kritik an der Erwartungsnutzentheorie, dass diese nur eine unzureichende Abbildung der individuellen Risikoeinstellungen ermöglicht." Um die Risikoeinstellungen einer Person zureichend abbilden zu können, so das Fazit von Steiger und Qiu, sollte deshalb auf keine der beiden Komponenten verzichtet werden.
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2010
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24.11.2010
Binder erhält renommierten Deutschen Studienpreis
Martin Binder vom Max-Planck-Institut für Ökonomik hat den Deutschen Studienpreis 2010 erhalten. Ausgezeichnet wurden seine wohlfahrtstheoretischen Untersuchungen zu den Bereichen Innovationen, Wirtschaftskrisen und gesellschaftlichem Fortschritt. Der renommierte Preis der Körber-Stiftung wurde am 23. November durch Bundestagspräsident Norbert Lammert (CDU) überreicht. Martin Binder arbeitet seit 2004 in der Abteilung Evolutionsökonomik. Seine wissenschaftlichen Interessen umfassen unter anderem die Evolution vorn Präferenzen, evolutionäre Wohlfahrtsökonomik sowie Methodologie.
Radiobeitrag MDR Info:
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04.11.2010

Das Institut in den Medien: Umfangreiche Berichterstattung über Studien des MPI für Ökonomik
Im "Pressespiegel" werden ausgewählte Artikel und Sendungen über Forschungsergebnisse des Instituts zugänglich gemacht. In den letzten Wochen ist die Rubrik deutlich gewachsen: Unter anderen haben die Tageszeitung "Die Welt" und "Berliner Zeitung" über Studien aus dem Institut geschrieben, wie auch die Wochenpublikationen "Wirtschaftswoche" und "Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung" sowie das Magazin "Geo".
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26.10.2010
Frauen, Männer, Paare: Entscheidungsverhalten von Paaren komplexer als erwartet
Frauen kaufen Schuhe, Männer kaufen Autos, so das gängige Klischee. Aber wer entscheidet über die Ausgaben für Lebensversicherungen, Altersvorsorge oder Kredite? Und wie verändert sich das Entscheidungsverhalten von Menschen, wenn sie als Paar gemeinsam entscheiden, gegenüber ihren Entscheidungen als Einzelperson? Diese Fragen haben Anthony Ziegelmeyer vom Jenaer Max-Planck-Institut für Ökonomik und seine Kollegen André de Palma und Nathalie Picard (Universität Cergy-Pontoise, Paris) in einem Laborexperiment untersucht. Das wichtigste Ergebnis: Der jeweilige Einfluss der Partner auf gemeinsamen Entscheidungen ist keineswegs stabil, sondern verändert sich in einem dynamischen Prozess.
Entscheidungen auf Haushaltsebene wurden in der Ökonomik bislang überwiegend wie die Entscheidungen von Einzelpersonen betrachtet. "Ein Haushalt ist aber keine starre Einheit, sondern ein komplexes Gefüge", erläutert Anthony Ziegelmeyer den Ansatz der Studie. "Wir haben es mindestens mit zwei Individuen zu tun, die ähnliche, aber auch unterschiedliche Ziele haben können. Uns interessierte der Prozess, in dem sie zu einer gemeinsamen Lösung kommen."
An dem von Ziegelmeyer und seinen Kollegen gestalteten Experiment nahmen 22 in einem gemeinsamen Haushalt lebende Paare teil. Alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer erhielten zunächst 40 Euro Startkapital.
Artikel
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22.10.2010

IMPRS Uncertainty: Doktoranden in Jerusalem
Der "IMPRS Uncertainty Topics Workshop 2010" fand in diesem Herbst in Jerusalem (Israel) statt. Die fünftägige, vom Jerusalemer "Center for the Study of Rationality" ausgerichtete Veranstaltung bot den jungen WissenschaftlerInnen der Doktorandenschule die Gelegenheit, ihre Arbeiten mit hochkarätigen Experten wie etwa dem Nobelpreisträger Israel Aumann zu diskutieren. Der vollständige Report zum Topics Workshop findet sich hier.
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14.10.2010

Fabian Winter ausgezeichnet
Fabian Winter vom Max-Planck-Institut für Ökonomik / IMPRS Uncertainty hat den Anatol-Rapoport-Preis 2010 gewonnen. Er erhielt die Auszeichnung für seine Analysen zum Thema "How norms can generate conflict: An experiment on the failure of cooperative micro-motives on the macro-level", die er gemeinsam mit Heiko Rauhut und Dirk Helbing erstellt hat. Der Anatol-Rapoport-Preis wird alle zwei Jahre von der Sektion "Modellbildung und Simulation" der ETH Zürich verliehen.
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30.09.2010

Sebastian Krügel ausgezeichnet
Sebastian Krügel vom Max-Planck-Institut für Ökonomik / IMPRS Uncertainty hat den zweiten Patz des Elsevier Student Prize Award 2010 gewonnen. Er erhielt die Auszeichnung für seine Analysen zum Thema "Overweighting Private Information: Three Measures, One Bias?", die er gemeinsam mit Gerlinde Fellner (Wirtschaftsuniversität Wien) erstellt hat. Eine Vorabversion der Studie finden Sie hier.
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24.09.2010

Neue Stipendien für Doktoranden ausgeschrieben
Besonders qualifizierte Absolventen der Fachrichtungen Wirtschaftswissenschaften, Rechtswissenschaften und Psychologie haben jetzt wieder die Möglichkeit, sich um ein Doktoranden-Stipendium an der Max Planck Research School on Adapting Behavior in a Fundamentally Uncertain World (IMPRS Uncertainty) und der Abteilung Strategische Interaktion des Max-Planck-Institutes für Ökonomik zu bewerben. Ausführliche Informationen und das Online-Bewerbungsformular sind zu finden unter "Application". Die Bewerbungsfrist endet am 17. Oktober.
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20.09.2010
Martin Binder schreibt in der Wirtschaftswoche
Martin Binder, Wissenschaftler am MPI für Ökonomik (Evolutionsökonomik), plädiert im Magazin "Wirtschaftswoche" leidenschaftlich für ein realistischeres Menschenbild in der Wohlfahrtstheorie. Seinen Beitrag in der renommierten Rubrik "Denkfabrik" finden Sie hier.
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13.09.2010

Neue Rubrik: Das Institut in den Medien
Die Webseite des Max-Planck-Institutes für Ökonomik hat eine neue Rubrik: Ab sofort werden ausgewählte Artikel und Sendungen über Forschungsergebnisse des Instituts in einem Pressespiegel zugänglich gemacht. Zur neuesten Berichterstattung gehören Beiträge in Wirtschaftswoche, Handelsblatt und Saarbrücker Zeitung.
zum Pressespiegel -
26.08.2010
Anstrengend, intensiv und anregend – Die 4. IMPRS-SuS ist beendet
Die vierte Sommerschule der Max Planck Research School on Adapting Behavior in a Fundamentally Uncertain World (IMPRS Uncertainty) ging am 20. August mit der Übergabe der Zertifikate und einer Abschlussfeier zu Ende. In den vorhergehenden vier Wochen haben mehr als 40 Doktoranden und Doktorandinnen die angebotenen Kurse, Vorlesungen und Diskussionen genutzt, um ihr interdisziplinäres Wissen zu vertiefen und sich untereinander, aber auch mit international angesehenen Wissenschaftlern auszutauschen. Das Angebot beinhaltete Kurse in Psychologie (Introduction to the Psychology of Action; New Psychological Models of Choice and Uncertainty), Methodik (Experimetrics; Stochastic Learning in Games) und Rechtswissenschaften (Experimental Law and Economics; Uncertainty as a Factor in Human Rights). Zu den Dozenten und Gastrednern gehörten Koryphäen wie Giovanni Dosi, Kai Konrad, Ayelet Fishbach, Max Albert und Jerome Busemeyer. Sportliche Aktivitäten und kulturelle Ausflüge, z.B. eine Tour nach Erfurt und zu einer Go-Kart-Bahn, rundeten das Programm ab. Die IMPRS-Koordinatoren Susanne Büchner und Tobias Uske ziehen ein positives Fazit: "Aus vielen Gesprächen wissen wir, dass die Teilnehmer aus diesen intensiven Wochen zahlreiche Impulse für die weitere Arbeit an ihren Forschungsprojekten mitgenommen haben."
Links:
Summer School Fotoalbum
Akademisches Programm -
12.08.2010
4. Sommerschule der IMPRS Uncertainty
Die vierte IMPRS Uncertainty Summer School ist in vollem Gange: Zu den Höhepunkten der dritten und vierten Woche zählen die Vorträge von Kai Konrad (MPI für geistiges Eigenturn, Wettbewerbs- und Steuerrecht), Carmen Tanner (Universität Zürch) und Thomas Tanner (FSU Jena). Jerome Busemeyer von der Indiana Universität in Bloomington, Konstantinos Katsikospoulos (MPI für Bildungsforschung, Berlin) und René Levinsky (MPI für Ökonomik, Jena) werden die rund 40 Teilnehmer in der verbleibenden Zeit unterrichten. Am Wochenende werden die Teilnehmer der IMPRS Sommerschule spannende Momente auf der Go-Kart Bahn in Obergebra erleben und das Weinfest in der historischen Altstadt von Erfurt besuchen. Den Abschluss der vierwöchigen Sommerschule bildet ein Empfang im Jenaer Turmrestaurant Scala.
Einige ausgewählte Bilder können sie sich auch hier in unserem Fotoalbum ansehen. -
05.08.2010
Das Phänomen der Oper
Klamme Haushaltskassen verleiten die Verantwortlichen schnell dazu, am Kulturetat zu sparen. Das könnte sich als kontraproduktiv erweisen. Wie eine Forschergruppe um den Wirtschaftswissenschaftler Stephan Heblich vom Jenaer Max-Planck-Institut für Ökonomik herausgefunden hat, machen kulturelle Angebote Städte und Regionen interessanter für hochqualifizierte Arbeitskräfte - und fördern damit auch ein höheres Wirtschaftswachstum in der Region.
Heblich und seine beiden Kollegen werteten Regionaldaten aus Deutschland aus und stellten fest, dass die Zahl hochqualifizierter Beschäftigter, also solcher mit Universitätsabschluss, anstieg, je näher die jeweilige Region an einem barocken Opernhaus lag. Diese Hochqualifizierten wiederum haben einen starken Anteil daran, dass diese Regionen auch ein stärkeres Wirtschaftswachstum erfahren, wie Heblich erläutert: "Schätzungen zeigen, dass ein Anstieg der Beschäftigten mit einem höheren Bildungsabschluss tatsächlich das Bruttoinlandprodukt erhöhen kann. Für uns ist das ein klares Indiz für regionale Wissensflüsse, die durch Hochqualifizierte ausgelöst werden."
working paper
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04.08.2010
Jenaer Max-Planck-Forscher erhält Deutschen Studienpreis
Der Evolutionsökonom Martin Binder wird von der Körber-Stiftung für seine Dissertation zu einem neuen Wohlfahrtsmaß ausgezeichnet.
Martin Binder vom Jenaer Max-Planck-Institut für Ökonomik erhält für seine an der Friedrich-Schiller-Universität Jena vorgelegte Doktorarbeit den Deutschen Studienpreis 2010. Mit diesem Preis ehrt die Körber-Stiftung jedes Jahr junge Wissenschaftler, die sich Forschungsthemen von besonderer gesellschaftlicher Bedeutung annehmen. Martin Binder erhält die Auszeichnung für seine Studien zu einer neuen Theorie von Wohlfahrt und gesellschaftlichem Fortschritt jenseits des rein finanziellen Erfolgs.
"Im Grunde habe ich ein alternatives Wohlfahrtsmaß zum herkömmlichen Ansatz in der Volkswirtschaft entwickelt", sagt Martin Binder. "In den letzten zwei Jahrhunderten haben die westlichen Volkswirtschaften ja ein enormes Wachstum des Pro-Kopf-Einkommens erlebt, hauptsächlich hervorgerufen durch Innovationen: von der Dampfmaschine über den Computer zur Biotechnologie." Allerdings war dieses Wachstum ungleichmäßig in der Bevölkerung verteilt und zudem weitgehend unvorhersehbar. "Damit ist das Pro-Kopf-Einkommen kein passendes Maß mehr für die Wohlfahrt und den Fortschritt einer Gesellschaft."
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03.08.2010
4. Sommerschule der IMPRS Uncertainty: Keynote Lecture
Die 4. Sommerschule der IMPRS Uncertainty und des Graduiertenkollegs "The Economics of Innovative Change" steuert nach ihrem erfolgreichen Start auf ihrer Höhepunkte zu: Am Samstag, den 7.August wird Shyam Sunder, James L. Frank Professor of Accounting, Economics, and Finance at the Yale School of Management, die Keynote lecture halten. Er spricht zum Thema "Riskante Kurven: von unbeobachtbarem Nutzen zum beobachtbaren Möglichkeitensets". Noch bis zum 20. August bringt die Sommerschule Nachwuchswissenschaftler aus den Disziplinen Ökonomik, Psychologie und Rechtswissenschaften zusammen. Neben dem Besuch von Kursen und Vorträgen wird auch ein eigenes Forschungsprojekt durchgeführt.
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16.07.2010
4. Sommerschule der IMPRS Uncertainty und des GK-EIC
Die 4. Sommerschule der IMPRS Uncertainty und des Graduiertenkollegs "The Economics of Innovative Change" öffnet ihre Pforten: Am 25. Juli wird Prof. Uwe Cantner, FSU Jena, Nachwuchswissenschaftler aus den Disziplinen Ökonomik, Psychologie und Rechtswissenschaften im Senatssaal der Universität begrüßen. Die Eröffnungsvorlesung hält Prof. Giovanni Dosi, einer der führenden evolutorischen Innovationsökonomen weltweit. Bis zum 20. August stehen dann für die Teilnehmer neben dem Besuch von Kursen und Vorträgen und der Arbeit an einem eigenen Forschungsprojekt auch Aktivitäten wie der Besuch der Gläsernen Manufaktur in Dresden oder ein Ausflug nach Erfurt auf dem Programm.
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15.07.2010
Schumpeter Nachwuchspreis 2010
Alex Coad und Christina Günther, beide Mitglieder der Abteilung Evolutionäre Ökonomik, wurden Ende Juni auf der Schumpeter Konferenz 2010 in Aalborg, Dänemark, mit dem Best Junior Paper Award ausgezeichnet. A. Coad erhielt den Preis für seine Studie "Investigating the Exponential Age Distribution of Firms" (Pressemitteilung, Studie). Christina Günther wurde für ihre Arbeit "Pioneer Burnout: Radical Product Innovation and Firm Capabilities" geehrt.
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18.06.2010

Ehrendoktorwürde des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) für MPI-Direktor Werner Güth
Prof. Dr. Werner Güth, Direktor am Max-Planck-Institut für Ökonomik, hat die Ehrendoktorwürde der Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) erhalten. Überreicht wurde die Ehrenurkunde von Dekan Prof. Dr. Clemens Puppe. In seiner Laudatio würdigte Prof. Dr. Siegfried Berninghaus vor allem Güths Verdienste um die Entwicklung des Ultimatum-Spiels und der Erforschung der Indirekten Evolution sowie der Beschränkten Rationalität. Güth habe mit seinem Wirken die Vermessung der Menschlichkeit in den Wirtschaftswissenschaften ein gutes Stück vorangebracht, betonte Prof. Dr. Axel Ockenfels im anschließenden Festvortrag. Prof. Dr. Güth selbst stellte theoretische Ideen und empirische Befunde zum Thema "Gleich aufteilen oder effizient handeln" vor.
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09.06.2010
Traditionsreich, angesehen - und bald pleite: Dass Unternehmen mehrere hundert Jahre alt werden, ist sehr unwahrscheinlich
Ob großer Automobilhersteller, oder systemrelevante Bank, auf kurz oder lang verschwinden alle Unternehmen wieder vom Markt - da dürften auch keine Rettungsmaßnahmen der Politik helfen. Denn dass ein Unternehmen mehrere hundert Jahre alt wird, ist zwar nicht auszuschließen aber sehr unwahrscheinlich. Das ergibt sich aus einem mathematischen Modell, mit dem Alex Coad am Max-Planck-Institut für Ökonomik in Jena die Altersverteilung von Unternehmen beschreibt und sie in einen Zusammenhang mit der Unternehmensgröße bringt. Der Ansatz könnte in Zukunft genauere Prognosen über die Entwicklung von Volkswirtschaften ermöglichen.
Die älteste Firma der Welt; das japanische Bauunternehmen Kongō Gumi, ging 2006 im 1428. Jahr seines Bestehens in die Insolvenz. Das älteste Unternehmen Deutschlands, die Brauerei Weihenstephan, feiert in diesem Jahr seinen 970. Geburtstag, das Unternehmen Weltenburger, ebenfalls eine Brauerei, bringt es immerhin auf 960 Jahre.
Welche Lebenserwartung Unternehmen im Allgemeinen haben, untersucht Alex Coad vom Jenaer Max-Planck-Institut für Ökonomik. Er hat ein Modell zur Altersverteilung von Unternehmen entwickelt. Auf diese Weise kann er auch vorhersagen, wie viele der heute existierenden Unternehmen einer Volkswirtschaft- wahrscheinlich - auch in 10, 30 oder 50 Jahren noch Bestand haben werden. Sein bislang wichtigstes Ergebnis: Die Altersverteilung von Unternehmen lässt sich näherungsweise durch eine Exponentialverteilung darstellen. (Artikel)
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20.05.2010

Vorgestellt: Junge WissenschaftlerInnen am Max-Planck-Institut für Ökonomik
Wir werden an dieser Stelle in loser Folge junge WissenschaftlerInnen des Max-Planck-Instituts für Ökonomik zu Wort kommen lassen, um Ihre Arbeit vorzustellen. Den Anfang macht Anja Klaukien von der EGP Gruppe.
Hallo Anja! Deine Doktorarbeit ist fertig und abgegeben, Gratulation! Kannst Du die Arbeit in einem Satz beschreiben?
"Ich versuche es mal: Ich beschäftige mich mit der Entscheidungsfindung von Unternehmensgründern und den Faktoren, die diese beeinflussen."
(zum Interview) -
30.04.2010
Jahresbericht 2008/2009
Das Max-Planck-Institut für Ökonomik hat seinen Forschungsbericht für die Jahre 2008 und 2009 veröffentlicht. Der Bericht gibt einen Überblick über aktuelle Forschungsfragen und -projekte, dokumentiert das Engagement des Instituts in Lehre und Doktorandenausbildung und informiert über wissenschaftliche Publikationen, Konferenzen, Workshops etc. im Berichtszeitraum. Gedruckte Exemplare werden auf Anfrage gerne zugesandt.
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25.03.2010
Unternehmertum in Afghanistan - Determinanten und Motivationen
Zwar gibt es vergleichsweise wenig Entrepreneure in Afghanistan, die jedoch unabhängig von der Konfliktintensität in ihrem Umfeld aktiv bleiben. Dies ist ein Ergebnis einer empirischen Studie, die eine Forschergruppe um den Wirtschaftswissenschaftler Tommaso Ciarli vom Jenaer Max-Planck-Institut für Ökonomik erstellt hat.
Ciarli untersucht mit seinen Kollegen Saeed Parto (Afghanistan Public Policy Research Organization, APPRO) und Maria Savona (University of Sussex, UK) die unternehmerische Aktivität in Afghanistan anhand von Umfragedaten aus dem Jahr 2005. Im Fokus steht dabei die Frage, inwieweit die Konfliktintensität im krisen-geschüttelten Land Einfluss auf die Verbreitung von Unternehmertum hat. "Der Fragebogen hat Haushaltsvorstände nach der Zusammensetzung ihres Einkommens gefragt", erläutert Ciarli: "Etwa neun Prozent der Haushalte sind teilweise oder ganz abhängig vom Einkommen eines kleinen Unternehmens." Der Anteil der Entrepreneure ist damit in Afghanistan vergleichsweise gering – für Ciarli eine Folge jahrzehntelanger Konflikte im Land.
working paper
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18.03.2010
"Economist", "Handelsblatt" berichten über Studie zur Mobilität der Deutschen
Würden Bayern freiwillig nach Sachsen ziehen? Oder Ostfalen ins Allgäu? Und wovon hängt überhaupt das Umzugsverhalten ab? Antwort: Entscheidenden Einfluss hat das vertraute kulturelle Umfeld – und besonders die Ähnlichkeit der Dialekte. Zu diesem Ergebnis kommt eine interdisziplinäre Studie von Ökonomen und Sprachforschern um Stephan Heblich vom Max-Planck-Institut für Ökonomik (EGP). Das Wissenschaftlerteam bediente sich eines ungewöhnlichen Ansatzes: Sie verbanden Migrationsdaten der Jahre 2000–2006 mit historischen Sprachdaten.
Handelsblatt, Economist -
05.03.2010

Was ist gesellschaftlicher Fortschritt? MPI-Direktor Ulrich Witt im ARD-Morgenmagazin
Prof. Dr. Ulrich Witt, Direktor am Max-Planck-Institut für Ökonomik in Jena, sprach am Freitag, den 5. März im ARD-Morgenmagazin mit Moderatorin Anna Planken über seine Einschätzungen zu wirtschaftlichem und gesellschaftlichem Fortschritt - ein Thema, auf das er kürzlich auch im Gespräch mit Stefan Bergheim vom Zentrum für gesellschaftlichen Fortschritt (Frankfurt) ausführlich einging:
Herr Prof. Witt, Sie sind Direktor am Max-Planck-Institut für Ökonomik in Jena, wo Sie die Abteilung für Evolutionsökonomik leiten. Warum ist es Ihrer Ansicht nach an der Zeit, dass wir uns als Gesellschaft wieder verstärkt Gedanken über unser Fortschrittsverständnis machen?
Ulrich Witt: Wirtschaftlicher "Fortschritt" kann für jeden etwas anderes bedeuten: z.B. mehr Geld, mehr berufliche Sicherheit bzw. soziale Absicherung, mehr Freizeit und weniger beruflichen Stress, oder eine bessere gesundheitliche Versorgung und eine saubere und friedliche Umwelt. Alle diese Wünsche haben etwas gemeinsam. Sie kosten etwas. Nicht bloß weil trotz Fortschritt unsere Möglichkeiten stets beschränkt sind, sondern auch weil "Fortschritt" für die einen (z.B. höhere Produktivität) "Rückschritt" für andere bedeuten kann...
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26.02.2010
Summer Institute on Entrepreneurship Research - Jetzt bewerben!
Das diesjährige Summer Institute on Entrepreneurship Research findet vom 26. - 29. Juli 2010 an der Schumpeter School of Business and Economics (Bergische Universität Wuppertal) statt. Die von Stephan Heblich (Max-Planck-Institut für Ökonomik), Werner Bönte (BU Wuppertal) und Holger Patzelt (TU München) organisierte Sommerschule bietet die Gelegenheit, aktuelle Trends und Entwicklungen in der Entrepreneurship-Forschung kennenzulernen und zu diskutieren. Sie bringt hierzu Doktoranden mit führenden Forschern des Feldes zusammen. Weitere Informationen zum Summer Institute on Entrepreneurship Research finden Sie hier, online-Bewerbungen sind hier möglich.
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23.02.2010
Ehrendoktorwürde der Universität Tübingen für MPI-Direktor Werner Güth
Prof. Dr. Werner Güth hat am Dienstag, dem 16. Februar, die Ehrendoktorwürde der Universität Tübingen erhalten. Prof. Dr. Kerstin Pull, Dekanin der wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät, betonte bei Ihrer Begrüßungsrede vor allem die interdisziplinäre Bedeutung der Forschung von Werner Güth. Seine Arbeit, so die Dekanin, stehe in ganz besonderer Weise für die in der Tübinger Fakultät gepflegte enge Verbindung zwischen Volks- und Betriebswirtschaftslehre und sei von elementarer Bedeutung für beide Teilbereiche der Wirtschaftswissenschaft und über die Fachgrenzen hinweg. Die Dekanin würdigte Werner Güth als einen der prominentesten Vertreter und Mitbegründer einer Forschungsrichtung, welche Wirtschafts- und Verhaltenswissenschaften zusammenführt. Die Laudatio wurde von Prof. Dr. Manfred Stadler gehalten, der insbesondere auf die gemeinsamen Projekte von Kerstin Pull, Manfred Stadler und Werner Güth sowie den Mitarbeiter/-innen beider Institutionen hinwies.
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18.02.2010

Wie der Laser ans Licht kam
Die Entwicklung der Laser-Technologie ist Gegenstand eines interdisziplinären Kooperationsprojektes, das mit seinen Ergebnissen an gängigen Annahmen zur Etablierung neuer Techniken rüttelt. Das Wissenschaftsmagazin MaxPlanckForschung berichtet nun in seiner aktuellen Ausgabe vom LASSSIE-Projekt, an dem die Abteilung Evolutionsökonomik maßgeblich beteiligt ist. Den vollständigen Artikel finden Sie hier.
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04.02.2010

Holger Patzelt übernimmt Professur
Dr. Dr. Holger Patzelt, kommissarischer Leiter der Abteilung Entrepreneurship, Growth and Public Policy am Max-Planck-Institut für Ökonomik, hat einen Ruf an die Technische Universität München (TUM) angenommen. Er wird dort den Lehrstuhl für Betriebswirtschaftslehre – Entrepreneurship übernehmen. Holger Patzelt tritt seine neue Position am 1. April 2010 an.
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28.01.2010
20 Jahre Systemtransformation in Ostdeutschland: Lektionen und Herausforderungen
Im Rahmen der Seminarreihe "20 Jahre Systemtransformation in Ostdeutschland: Lektionen und Herausforderungen" nahmen Studierende der Universitäten Kassel und Jena gemeinsam vom 21. bis zum 23. Januar an einem Blockseminar zum Thema "Unternehmensgründung, Innovation und Regionalentwicklung: Ostdeutschland 20 Jahre nach der friedlichen Revolution" teil. Gäste aus Industrie, Forschung und Politik diskutierten mit den rund 30 Teilnehmern Lösungsansätze und offene Fragen der wirtschaftlichen Entwicklung Ostdeutschlands. Das Seminar fand in Jena und in Gera statt – zwei beispielhafte Städte für die Problematik der ostdeutschen Transformation. Auf dem Programm standen u.a. Exkursionen zum OptoNet Jena e.V. auf dem Beutenberg Campus und zur POG Präzisionsoptik Gera GmbH.
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2009
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18.12.2009
Mehr Gründergeist in grauen Köpfen
In den kommenden Jahren werden vermehrt Menschen der Generation 50+ neue Unternehmen gründen. Dagegen wird in den jüngeren, geburtenschwachen Jahrgängen der Anteil unternehmerisch aktiver Personen eher sinken. Dies berichten die Forscher Stephan Heblich vom Jenaer Max-Planck-Institut für Ökonomik, Werner Bönte von der Universität Wuppertal und Oliver Falck vom Münchner ifo Institut, die im Rahmen einer empirischen Studie exemplarisch das Gebiet der ehemaligen Bundesrepublik sowie Berlins unter die Lupe genommen haben.
Aus ökonomischer Sicht wurde der demografische Wandel bislang vor allem hinsichtlich seiner Auswirkungen auf die sozialen Sicherungssysteme betrachtet. Die Studie der drei Wissenschaftler klärt dagegen, welchen Einfluss die Veränderung der Altersstruktur auf das unternehmerische Potenzial von Regionen hat. Ihre Ergebnisse deuten in zwei Richtungen: Einerseits zeichnet sich ab, dass immer mehr ältere Menschen ihre eigene Firma gründen, wohingegen der Gründergeist der jüngeren abnimmt. "Angesichts der Tatsache, dass Neugründungen einen wichtigen Beitrag zur Innovationskraft und allgemein dem wirtschaftlichen Potenzial von Regionen leisten, weisen diese Ergebnisse auf zukünftigen Handlungsbedarf hin", sagt Stephan Heblich. (Article)
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18.12.2009

Süddeutsche Zeitung druckt "Außenansicht" von Astrid Matthey
Die überregionale Tageszeitung "Süddeutsche Zeitung" hat in der Rubrik "Außenansicht" einen Beitrag von Astrid Matthey, Wissenschaftlerin der Abteilung Strategische Interaktion am MPI für Ökonomik, abgedruckt. Der Text "Erst mal sehen, was die anderen haben" zum Thema Umweltschutz findet sich hier.
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14.12.2009

Dr. Guido Bünstorf übernimmt Professur
Guido Bünstorf, Forschungsgruppenleiter in der Abteilung Evolutionsökonomik am Max-Planck-Institut für Ökonomik, hat einen Ruf an die Universität Kassel angenommen. Er wird dort die Professur für Volkswirtschaftslehre (Wirtschaftspolitik) übernehmen. Guido Bünstorf tritt seine neue Position am 1. Januar 2010 an.
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14.12.2009

Dr. Dr. Holger Patzelt habilitiert
Die wirtschaftswissenschaftliche Fakultät der European Business School in Oestrich-Winkel (International University, Schloss Reichartshausen) hat Holger Patzelt im Fach Betriebswirtschaftslehre habilitiert. In einer öffentlichen Vorlesung gab Holger Patzelt, Forschungsgruppenleiter in der Abteilung Entrepreneurship, Growth and Public Policy, zum Abschluss des Habilitionsverfahrens einen Überblick über sein Forschungsprojekt "Negative Emotions of an Entrepreneurial Career".
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26.11.2009

Diplomarbeit ausgezeichnet
Für seine Diplomarbeit über Online-Kreditplattformen wurde Thilo Klein, Absolvent der Friedrich-Schiller-Universität Jena, mit dem diesjährigen Preis des "University Meets Microfinance"-Projektes ausgezeichnet. Betreut wurde die Arbeit durch Dr. J.P. Tamvada von der Abteilung Entrepreneurship, Growth and Public Policy; sie trägt den Titel "Microfinance 2.0 – Group Formation & Repayment Performance in Online Lending Platforms".
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22.10.2009

Christian Cordes habilitiert
Die wirtschafts-wissenschaftliche Fakultät der Friedrich-Schiller-Universität Jena hat Dr. Christian Cordes im Fach Volkswirtschaftslehre habilitiert. In einer öffentlichen Vorlesung gibt Christian Cordes zum Abschluss des Habilitationsverfahrens einen Überblick über sein Forschungsprojekt: "Ein naturalistischer Ansatz in der Ökonomik". Die Veranstaltung findet am 28. Oktober 2009 um 18:15 Uhr statt. Veranstaltungsort ist der Seminarraum 309 der FSU Jena, Carl-Zeiss-Straße 3.
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13.10.2009
Nobelpreis für IMPRS Uncertainty Faculty-Mitglied Elinor Ostrom!
Die IMPRS Uncertainty gratuliert ihrem Faculty-Mitglied Elinor Ostrom zum Nobelpreis für Wirtschaftswissenschaften 2009! Ostrom lehrt an der Partnerinstitution der IMPRS Uncertainty, der Indiana University in Bloomington (USA) und forscht im Bereich der Politikwissenschaft sowie der Umweltökonomie. Den Studenten der IMPRS Uncertainty steht sie mit Rat und Tat zur Seite. So konnten z.B. 13 IMPRS Uncertainty Studenten beim letztjährigen Topics Workshop unter ihrer Leitung in Bloomington wissenschaftlich arbeiten.
Glückwunschschreiben an Elinor Ostrom
Mehr zur IMPRS Uncertainty -
22.09.2009
Wenn weniger mehr sein soll: Muss Konsumverzicht zu weniger Zufriedenheit führen?
Wie kann man verhindern, dass individuelle Zufriedenheit bei weniger Konsummöglichkeiten sinkt? Das hat Dr. Astrid Matthey vom Jenaer Max-Planck-Institut für Ökonomik untersucht und ihre Ergebnisse auf aktuelle Diskussionen zum Umweltschutz angewandt. Ihr Fazit: Je stärker der gesellschaftliche Fokus auf materiellem Konsum liegt, desto mehr sinkt die Zufriedenheit bei Konsumreduktion, und desto weniger Rückhalt haben Maßnahmen zum Umweltschutz in der Bevölkerung.
Forscher und Politiker diskutieren seit langem Strategien, um einen nachhaltigen Umgang mit endlichen Ressourcen zu erreichen. Eine verbreitete Annahme lautet, dass hierzu der Ressourcenverbrauch in westlichen Industrienationen zurückgehen müsse. Wenn dies so ist, kann die Reduzierung von Konsum notwendig werden – was die Zufriedenheit des Einzelnen beeinträchtigen kann. Astrid Matthey hat nun in Laborexperimenten mögliche Einflussfaktoren auf individuelles Wohlbefinden untersucht.
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26.08.2009
3. Sommerschule der IMPRS Uncertainty
Die dritte Sommerschule der Max Planck Research School on Adapting Behavior in a Fundamentally Uncertain World (IMPRS Uncertainty) hat ihre Pforten geschlossen. Sie fand statt vom 26. Juli bis zum 21. August 2009, beginnend mit der Eröffnungsvorlesung von Max Bazerman (Harvard Business School) zu "Bounded Ethicality". Über 40 herausragende Studenten verschiedener Fachrichtungen beteiligten sich vier Wochen lang an intensiven Kursen, anregenden Vorlesungen und kreativen Diskussionen.
Das Kursangebot umfasste die drei Felder, für die die IMPRS Uncertainty steht: Volkswirtschaft (z.B. "Basic Microeconomics", "An Introduction to Experimental Economics"), Psychologie (z.B. "Leadership", "The Psychology of Judgment and Decision Making") und Rechtswissenschaften (z.B. "Law from a Functional Perspective", "Legal Decision Making"). Als Gastredner konnten eine Reihe ausgewiesener Experten gewonnen werden, darunter Gerd Gigerenzer ("Homo Heuristicus: Why Biased Minds Make Better Predictions"), James Konow ("Context Dependency of Justice") und Christoph Vanberg ("Deliberative and Nondeliberative Processes in Human Behavior").
Neben anspruchsvollen wissenschaftlichen Studien fanden die Studenten auch Zeit zu spannenden Freizeitaktivitäten. So besuchten sie das Wolfgang-Köhler-Primatenforschungszentrum in Leipzig oder trainierten im Kletterwald Hohenfelden. Ein rauschendes Fest im Ricarda Huch Haus markierte schließlich das Ende der für alle Beteiligten sehr erfolgreichen Sommerschule.
Einige ausgewählte Bilder können sie sich auch hier in unserem Fotoalbum ansehen. -
28.07.2009
Sommerschule für Entrepreneurship-Forschung
Vom 20. bis zum 24. Juli fand am MPI für Ökonomik in Jena zum sechsten Mal die Sommerschule für Entrepreneurship-Forschung statt. Rund 40 Nachwuchswissenschaftler/-innen aus aller Welt diskutierten in dieser Woche gemeinsam mit international renommierten Forschern aktuelle Forschungsansätze und neue Entwicklungen ihres Faches. Erklärtes Ziel der Veranstaltung ist es, die Teilnehmer darin zu unterstützen, ihre Forschungsprojekte entsprechend internationaler Forschungsstandards zu entwickeln, durchzuführen und zu publizieren. Ergänzend zu den thematisch breitgefächerten Vorträgen aus dem Bereich Entrepreneurship, umfasst das Programm daher Trainingseinheiten zu Forschungsdesign, statistischen Methoden und dem Verfassen wissenschaftlicher Aufsätze.
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28.07.2009
Wie du mir, so ich dir – Max-Planck-Forscher entdecken ein Musterbeispiel fairen Kaufverhaltens beim Musik-Download
Jede Sekunde zehn illegale Musikdownloads - das ist die Botschaft eines Zählwerks, das der Bundesverband Musikindustrie auf seiner Homepage platziert hat. Den dadurch entstehenden wirtschaftlichen Schaden beziffert der Verband auf rund 350 Millionen Euro jährlich.
Ausgerechnet in diesem Markt haben Tobias Regner vom Jenaer Max-Planck-Institut für Ökonomik und Javier A. Barria vom Imperial College London ein Beispiel für das gefunden, was Ökonomen in zahlreichen Laborexperimenten immer wieder feststellen: Soziale Präferenzen können dazu führen, dass sich Menschen nicht rein opportunistisch verhalten und darauf verzichten, ihren eigenen finanziellen Gewinn zu maximieren. (Studie, Interview im Deutschlandradio)
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09.07.2009

Ulrich Witt: Interview mit chilenischer Tageszeitung EL MERCURIO
Anlässlich der Fachtagung "Darwin's Legacy in the XXI Century" der "Fundacion Ciencia y Evolución" in Santiago de Chile hat Ulrich Witt der führenden chilenischen Tageszeitung El Mercurio ein Interview gegeben. Das Gespräch führte der Dekan der Facultad de Gobierno, Universidad del Desarrollo, Eugenio Guzmán.
Interview auf Spanisch (Englische Übersetzung) -
29.06.2009
Academics.de: IMPRSs "bieten erstklassige Betreuung und exzellente Forschungsbedingungen"
Seit dem Jahr 2000 wurden mehr als 55 International Max Planck Research Schools initiiert, an denen über 70 Max-Planck-Institute, Fakultäten und Universitäten beteiligt sind. Das Wissenschaftsportal von "Die Zeit" und "Forschung & Lehre", Academics.de, sprach nun mit Dr. Susanne Büchner (Koordinatorin), Lauri Sääksvuori und Linan Diao von der Jenaer "International Max Planck Research School on Adapting Behavior in a Fundamentally Uncertain World (IMPRS Uncertainty)" über den interdisziplinären und internationalen Ansatz dieser Schulen, die Bedeutung der Gruppe für die Nachwuchswissenschaftler und die Chance, mit international renomierten Wissenschaftlern in Kontakt zu kommen.
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28.06.2009

Guido Bünstorf erhält Jenaer Habilitationspreis 2009
Guido Bünstorf vom Max-Planck-Institut für Ökonomik hat den Habilitationspreis 2009 der Friedrich-Schiller-Universität Jena erhalten. Ausgezeichnet wurde seine Arbeit "Knowledge Transfer through Spin-Offs: Processes, Performance Effects and Implications for Industry Evolution". Der Habilitationspreis wird jährlich an Wissenschaftler vergeben, die in ihrer Habilitation hervorragende Leistungen erbracht und dadurch das Ansehen der Alma Mater Jenensis gefördert haben.
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22.06.2009

J.P. Tamvada mit Otto-Hahn-Medaille ausgezeichnet
Jagannadha Pawan Tamvada vom Max-Planck-Institut für Ökonomik hat für seine Forschungen zur Rolle des Entrepreneurship in Entwicklungsländern die Otto-Hahn-Medaille erhalten. Die Max-Planck-Gesellschaft würdigt damit die herausragenden wissenschaftlichen Leistungen, die J.P. Tamvada zu diesem Thema erbracht hat. In seiner Doktorarbeit hat er unter anderem untersucht, welchen Einfluss die geographische Lage auf die Berufswahl von Einzelpersonen sowie die Standortwahl neuer Unternehmen hat.
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15.06.2009
Annual Max Planck Ringberg Conference on Entrepreneurship - Sonderthema: Experimentelle Gründungsforschung
Die diesjährige Ringberg-Konferenz beschäftigte sich mit experimentellen Methoden und ihrer Anwendung zur Erforschung von Gründungsgeschehen. Wie in jedem Jahr bot sie die Gelegenheit, neue Ideen, Forschungsfragen und interdisziplinäre Forschungsansätze zu entwickeln. Insgesamt wurden 12 aktuelle Studien vorgestellt, die eine Reihe unterschiedlicher experimenteller Ansätze wie ökonomische Labor-Experimente, psychologische Feld-Experimente, und natürliche Experimente umfassten. Eine Auswahl der Studien wird in einem Special Issue des Journal of Economic Behavior and Organization erscheinen. Die Tagung fand vom 10. bis 13. Juni 2009 auf Schloss Ringberg am Tegernsee statt.
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15.06.2009

Die Mischung macht's! Anreize für unternehmerisches Verhalten von Angestellten
Wie können Firmen ihre Beschäftigten motivieren, sich an innovativen, oft aber risikovolleren Unternehmungen zu beteiligen? Dieser Frage ist ein Forscherteam um Erik Monsen und Holger Patzelt vom Max-Planck-Institut für Ökonomik nachgegangen. Ihr Fazit: Wichtig ist die Kombination verschiedener Anreize, die Bezahlung ist dabei nur ein möglicher Faktor. (Studie)
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26.05.2009
EMAEE 2009 – Evolutionsökonomen trafen sich in Jena
Die EMAEE 2009 war ein voller Erfolg. Fast 200 Wissenschaftler nahmen an der diesjährigen Europäischen Konferenz für Evolutionsökonomik (EMAEE) im Volksbad Jena teil. Die Konferenz bot vor allem Nachwuchswissenschaftlern die Chance, ihre aktuellen Arbeiten zu präsentieren und sie mit renommierten Kollegen zu diskutieren. In einer Reihe von Plenarvorträgen erkundeten führende Wissenschaftler des Forschungsfeldes zudem die Gemeinsamkeiten mit angrenzenden Disziplinen, wie etwa der Verhaltensökonomik und der Managementforschung. Viel Lob gab es für die gelungene Organisation und den stimmungsvollen Veranstaltungsort.
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25.05.2009

Holger Patzelts Forschungsleistung gewürdigt
Im Auftrag des "Handelsblatt" hat das Thurgauer Wirtschaftsinstitut (TWI, Universität Konstanz) die Forschungsleistung aller 2100 Betriebswirte in Deutschland, Österreich und der deutschsprachigen Schweiz analysiert. Auf Platz 14 des Rankings (Forschungsleistung seit 2005): Holger Patzelt, vom Max-Planck-Institut für Ökonomik (EGP)! In der Kategorie "Forscher unter 40 Jahren" liegt er auf dem achten Rang. Damit ist Holger Patzelt der am höchsten platzierte Entrepreneurship-Forscher im deutschsprachigen Raum.
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06.05.2009

ScienceExpress in Jena
Andrang in Göschwitz: Vom 3.–5. Mai 2009 stand der Wissenschaftszug in Jena. Knapp 5000 Menschen informierten sich im 300 m langen Zug über aktuelle Max-Planck-Forschung. Die drei Jenaer Max-Planck-Institute waren mit einem Info-Stand vertreten. Zug verpasst? Im August wird der Wissenschaftszug in Erfurt halten!
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30.03.2009
Geld oder Gewissen? Wie die Politik umweltfreundliche Produkte fördern sollte
Wie kann die Politik Konsumenten besser motivieren, sich für möglichst umweltfreundliche Produkte zu entscheiden: Mit Informationskampagnen oder mit finanziellen Anreizen? Dieser Frage ist eine Forschergruppe um Alex Coad und Julia Sophie Wörsdorfer vom Max-Planck-Institut für Ökonomik in Jena nachgegangen. Ihr Fazit: Beide Strategien sprechen unterschiedliche Käufergruppen an und sollten zeitlich versetzt und koordiniert eingesetzt werden.
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2008
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08.12.2008
Corporate Social Responsibility: Für ihr Umfeld engagierte KMU haben Wettbewerbsvorteile
Freiwilliges soziales oder ökologisches unternehmerisches Engagement (Corporate Social Responsibility) wird meist aus globaler Perspektive betrachtet mit dem Fokus auf Großunternehmen. Doch auch KMU engagieren sich ökologisch und sozial- und zwar oftmals stärker als ihnen selbst dies bewusst ist. Nicht immer ist dieses Engagement jedoch strategisch ausgerichtet und wird ausreichend an die Anspruchsgruppen des Unternehmens kommuniziert. So lautet das zentrale Ergebnis einer Unternehmensbefragung, die Dr. Stephan Heblich vom Jenaer Max-Planck-Institut für Ökonomik in Kooperation mit der IHK Niederbayern durchgeführt hat.
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26.11.2008
Neue Skala erhebt Wertvorstellungen zur Nachhaltigkeit
Nachhaltiges Handeln ist in den unterschiedlichsten Lebensbereichen zu einem zentralen Ziel geworden. Verhalten aber wird von Einstellungen beeinflusst, denen wiederum Wertvorstellungen zugrunde liegen. Nun hat eine internationale Gruppe von Wissenschaftlern, zu denen auch Dr. Dr. Holger Patzelt vom Jenaer Max-Planck-Institut für Ökonomik gehört, ein methodisch gesichertes Messinstrument zur Erhebung grundlegender Wertvorstellungen zu nachhaltiger Entwicklung vorgelegt.
"Grundsätzlich wollen wir die Frage beantworten, ob Unternehmertum zu mehr Nachhaltigkeit beitragen kann," berichtet Patzelt. "Dazu orientieren wir uns an den Vorgaben der Vereinten Nationen (UNO)."
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12.11.2008
Stephan Heblich gewinnt Dissertationspreis der Universität Passau
Stephan Heblich hat den mit 3000 Euro dotierten Dissertationspreis der Universität Passau / Sparda-Bank Regensburg eG erhalten. Gewürdigt wurde der "besondere Beitrag" seiner Arbeit "Eigenverantwortliche Individuen und Pro-Aktive Unternehmen" zur Analyse von Corporate Social Responsibility sowie Netzwerken in dynamischer Regionalentwicklung.
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07.10.2008
"Emotion and Entrepreneurship" – Promotionsprojekt inspiriert Künstlerin
Das Promotionsvorhaben "Emotion and Entrepreneurship" von Anja Klaukien, Doktorandin am Max-Planck-Institut für Ökonomik in Jena, hat die Berliner Künstlerin Charlotte Liess zu einer künstlerischen Auseinandersetzung inspiriert. Ihr Gemälde "Im Dickicht der Gefühle" (Acryl auf Karton) ist derzeit gemeinsam mit elf weiteren Werken in der Ausstellung "Wissenschaft in Kunst" in der Jenaer Galerie auf dem Markt zu sehen. Initiator und Veranstalter der Ausstellung, die noch bis Ende Oktober gezeigt wird, ist der Kunst- und Kulturverein, habileté e. V.
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30.09.2008
Vom Dotcom zum Cluster: Wie Ex-Intershop-Mitarbeiter Jena zum Software-Standort machten
Nach jahrelangem explosionsartigem Höhenflug fielen die Aktien des "Neuen Marktes" in den Jahren 2000/2001 ins Bodenlose. Die Goldgräberstimmung der späten 1990er Jahre schlug in tiefe Enttäuschung um. Unter den am stärksten betroffenen Unternehmen war die Jenaer Intershop Communications AG, Pionier der Softwareentwicklung für den Internethandel und einst Vorzeigeunternehmen der deutschen New Economy. Wer Ende 2000 Intershop Aktien im Wert von 10 000 Euro besaß, bekam dafür Ende 2005 noch knapp 27 Euro. Die Deutsche Schutzvereinigung für Wertpapierbesitz kürte Intershop 2006 zum "größten Kapitalvernichter" unter den börsennotierten Unternehmen. Also außer Spesen nichts gewesen in der deutschen New Economy? Dieser Frage sind Guido Bünstorf vom Jenaer Max-Planck-Institut für Ökonomik und Dirk Fornahl von der Universität Karlsruhe anhand des Beispiels Intershop nachgegangen.
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21.08.2008
Wohlstand durch Entrepreneurship – Auch im Schwellenland Indien ist Selbstständigkeit mehr als eine Notlösung
Berufliche Selbstständigkeit und Unternehmensgründungen sind in westlichen Industrieländern ein viel studiertes Phänomen. Entrepreneurship gilt längst als zentrale Quelle für wirtschaftliches Wachstum. Wer aber entscheidet sich in Entwicklungsländern für die Selbstständigkeit? Jagannadha Pawan Tamvada, Wissenschaftler am Max-Planck-Institut für Ökonomik in Jena, hat erstmals für Indien - eines der großen Schwellenländer Asiens - umfangreiche Datensätze mit Hilfe neuer ökonometrischer Verfahren analysiert und große regionale Unterschiede gefunden.
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18.08.2008

Stephan Heblich attends 3rd Meeting of Nobel Prize Winners in Economic Sciences
Stephan Heblich nimmt am 3. Meeting der Nobelpreisgewinner für Wirtschaftswissenschaften teilDr. Stephan Heblich, Senior Research Fellow at the Max Planck Institute of Economics in Jena, has been invited to attend the 3rd Meeting of Nobel Prize Winners in Economic Sciences in Lindau, Germany from August 20th – 23rd 2008.
The Lindau Nobel Laureate Meetings provide a forum for the transfer of knowledge between generations of scientists. The meeting will include lectures, small group meetings with the Laureates, and group activities.
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08.07.2008
Warum halten Menschen ihre Versprechen?
Menschen unterscheiden sich von Tieren u.a. durch ein außerordentliches Ausmaß an Kooperation. In ihren Bemühungen, kooperatives Handeln zu erklären, betonen Ökonomen stets die Rolle von (Tausch-) Verträgen. Oft handelt es sich dabei um rein informelle Versprechen. Auch formale Verträge sind meist "unvollständig", da es unmöglich ist, die Rechte und Pflichten der Parteien in jeder zukünftigen Situation ausdrücklich zu formulieren.
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01.07.2008
Augsburger Dr. h. c. für David B. Audretsch
Für seine herausragenden wissenschaftlichen Verdienste insbesondere im Bereich der empirischen Industrieökonomik wird der US-amerikanische Ökonomen Prof. David B. Audretsch, Ph.D., am 2. Juli 2008 mit der Ehrendoktorwürde der Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät der Universität Augsburg ausgezeichnet. Der Festakt beginnt um 15.00 Uhr im Hörsaalzentrum der Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät (Universitätsstraße 10, 86159 Augsburg). Die Vertreterinnen und Vertreter der Medien sind zur Teilnahme herzlich eingeladen.
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19.06.2008
J.P. Tamvada erhält DRUID-Preis für beste Dissertation
Dr. Jagannadha Pawan Tamvada, Wissenschaftler am Max-Planck-Insitut für Ökonomik in Jena, hat den Preis für die beste Dissertation der renomierten Dänischen Forschungsgruppe DRUID (Danish Research Unit for Industrial Dynamics) erhalten. Der Preis wurde anlässlich der 25. Jahrestagung der DRUID in Kopenhagen verliehen. In seiner preisgekrönten Arbeit "Essays on Entrepreneurhip and Economic Development" untersucht J. P. Tamvada den Zusammenhang zwischen Entrepreneurship und wirtschaftlicher Entwicklung in seinem Heimat-land Indien.
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10.06.2008
Entrepreneur und Stammesführer – Ein naturalistischer Ansatz zur Theorie der Firma
Die Mehrzahl der Beiträge zur "Theorie der Firma" in der Ökonomik basiert auf der Annahme mehr oder weniger rationaler, von Eigeninteressen geleiteter, autonomer Individuen. Diese Betrachtungsweise erklärt allerdings nicht, warum viele Menschen sich jenseits von persönlichen Interessen und über vertragliche Vereinbarungen hinaus, für die Ziele eines Unternehmens oder ihrer Organisation engagieren.
Dr. Christian Cordes im Gespräch mit Carsten Schroeder in der Sendung Studiozeit auf Deutschlandradio
(mit freundlicher Genehmigung von Deutschlandradio)
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06.06.2008
BCERC Best Paper Award for Erik Monsen, Holger Patzelt and Todd Saxton
BCERC Best Paper Award für Erik Monsen, Holger Patzelt und Todd SaxtonErik Monsen and Holger Patzelt, Senior Research Fellows at Max Planck Institute of Economics in Jena, and Todd Saxton, Indiana University, have won the 2007 BCERC Stevens Institute of Technology Wesley J. Howe Award for excellence in research on the topic of Corporate Entrepreneurship for their paper "Motivation and Participation in Corporate Entrepreneurship: The Moderating Effects of Risk, Effort, and Reward". The award, which is endowed with 2.500 USD, was delivered to them on June 6th at the "2008 Babson College Entrepreneurship Research Conference".
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24.04.2008
One Man, One Dollar? Erhöht das Spendenlimit den Einfluss des "kleinen Mannes" auf den Wahlausgang?
Die Vorstellung, dass die Fähigkeit, Spenden zu sammeln, ein Maß der öffentlichen Unterstützung für einen Kandidaten darstellt, findet in der (amerikanischen) Öffentlichkeit große Zustimmung. So verkünden derzeit Hillary Clinton und Barack Obama regelmäßig ihr jeweiliges Spendenergebnis, um ihren Anspruch auf die Präsidentschaftskandidatur zu untermauern.
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02.02.2008
David B. Audretsch wird Ehrendoktor der Augsburger Wirtschaftswissenschaften
Der Fachbereichsrat der Wirtschaftwissenschaftlichen Fakultät der Universität Augsburg hat in seiner Sitzung am 30. Januar 2008 einstimmig beschlossen, dem US-amerikanischen Ökonomen Prof. David B. Audretsch, Ph.D., für seine herausragenden Verdienste auf wissenschaftlichem Gebiet, insbesondere im Bereich der empirischen Industrieökonomik, die Würde eines Ehrendoktors zu verleihen.
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2007
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17.12.2007
Religion und Unternehmertum
Die Bedeutung von Religionen für die wirtschaftliche Entwicklung von Ländern und das ökonomische Handeln von Individuen wurde bereits vor über hundert Jahren von Max Weber in seiner These vom Zusammenhang zwischen wirtschaftlichem Erfolg und protestantischer Arbeitsethik betont. In der volkswirtschaftlichen Forschung wurde dem Thema Religion lange Zeit jedoch kaum Beachtung geschenkt.
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20.11.2007
Dr. Holger Patzelt gewinnt den FGF-Gründungsforschungspreis 2007
Für seine herausragende wirtschaftswissenschaftliche Dissertation zum Thema "Unternehmensgründungen in der Biotechnologiebranche" ist Holger Patzelt vom Max-Planck-Institut für Ökonomik in Jena mit dem Gründungsforschungspreis 2007 des Förderkreises Gründungsforschung (FGF) ausgezeichnet worden.
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13.11.2007
Nachwuchswissenschaftler des Max-Planck-Instituts für Ökonomik und der Universität Jena gewinnen 1. Demografie-Preis
Stephan Schütze (Max Planck Institut für Ökonomik, Jena), Franziska Höring, Jan Lemanski und Christoph Sperfeldt (alle Friedrich Schiller Universität Jena) haben mit ihrem Beitrag "Changing Minds and Politics: Plädoyer für eine nachhaltige Familienpolitik" nach Einschätzung des Jurors Prof. Dr. Ralf Ulrich eine "brilliante Analyse" der Problemlage erstellt.
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06.11.2007
Erik Stam wins EAEPE Herbert Simon Young Scholar Awards 2007
Erik Stam gewinnt den Herbert-Simon-Preis für Nachwuchswissenschaftler der Europäischen Vereinigung für evolutionäre Wirtschaftspolitik für seinen Beitrag "Entrepreneurship and Innovation Policy"Erik Stam has won the Herbert Simon Prize of the European Association for Evolutionary Political Economy (EAEPE) for his paper "Entrepreneurship and Innovation Policy". In this paper Stam argues that entrepreneurship and innovation are often conflated but are actually distinctly different concepts. The Price Committee appreciates that "the paper carefully delineates the two concepts and therefore shows that much 'innovation' policy is wrong-headed and that countries that appear weak on measures of entrepreneurship may be strong innovators."
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